Rezension "Happy Family" von David Safier

Happy Family - David Safier
Familie Wünschmann ist eine absolute Chaosfamilie. Das gibt auch Mutter Emma zunehmend zu denken: respektlose Kinder, ein wenig rentabler Buchladen und ein Ehemann, der sich in letzter Zeit eigenartig verhält. Nichts scheint sich so zu entwickeln, wie es sich Emma doch immer vorgestellt hat. Als Emma auf einer Veranstaltung ihre "Happy Family" präsentieren will, endet dies (erwartungsgemäß) in einem Desaster. Doch damit nicht genug: Während eines Wutanfalls, bei dem Emma ihrem Ärger über ihre Familie endlich Luft macht, wird die gesamte Familie auch noch von einer Hexe verwünscht und verzaubert. Das Ergebnis: Eine Mumie, ein Werwolf, ein Frankensteinmonster und Emma als Vampirin. Um den Zauber rückgängig zu machen, muss sich die Familie auf die Suche nach der Hexe machen, wo sie das eine oder andere Abenteuer und nicht weniger spektakuläre Begegnungen macht. Spätestens jetzt müssen "die Wünschmanns" zusammenhalten.
 
 
Meinung
Mal wieder hat sich gezeigt, dass man ziemlich auf die Nase fallen kann, wenn man nach der Lektüre eines Buches eines Autors mit zu großen Erwartungen an weitere Werke desselben Schriftstellers geht. "Happy Family" ist unterhaltsam - das kann man nicht bestreiten. Die Handlung ist sicherlich nicht weniger oder mehr skurril als in "Mieses Karma" - dem wohl bekanntesten Comedy-Roman von Safier - dennoch fehlt "Happy Family" meiner Meinung nach das gewisse Etwas. Die Handlung zieht sich, unerwartete Lacher bleiben aus. Ein nettes Buch für zwischendurch, das aber nicht aus der Flut an solchen Büchern heraus sticht.